Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz
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Die Freizeitgelände

Historisches

Durch die Badefreude der Mainzer und Wiesbadener Bevölkerung wurden die Gemeinden Schierstein und Biebrich animiert, die Insel durch Strandbäder noch attraktiver zu gestalten. So wurde 1914 das Schier- steiner Strandbad und am 24.06.1921 das Biebricher Strandbad eröffnet. Das Schiersteiner Bad stand bis zu seiner Schließung 1961 stets der Bevölkerung zur Verfügung. Nach der Schließung wurde es zu einem Freizeitgelände mit Camping umgestaltet. 1969 wurden die alten Holzgebäude von 1913 entfernt und durch das im August 1970 eingeweihte Restaurations- und Funktionsgebäude ersetzt. Im Jahre 1964 wurde der Treppenabgang von der Schiersteiner Brücke der Bevölkerung übergeben. Die Entwicklung des Biebricher Bades gestaltete sich etwas anders, als die des benachbarten Bades. So wurde dieses im Jahr 1940 von der Wehrmacht beschlagnahmt und bis 1943 als Wehrmachtschwimmbad genutzt. In diesen und den folgenden Jahren versandete das Bad sehr stark. Erst 1953 erreichte es wieder einen bevölkerungsfreundlichen Charakter. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Freizeitgelände mit Zeltjugendherberge errichtet. In den 60er Jahren passte sich der Werdegang der beiden Bäder einander an.

Die jüngste Vergangenheit bis heute

Von Ende April bis Mitte September können die städtischen Freizeiteinrichtungen von der Öffentlichkeit für Tagesausflüge und Camping genutzt werden. Erreichbar sind die Einrichtungen Montag bis Freitag über den abgehängten Steg unter der Schiersteiner Brücke und Dienstag bis Freitag mit der „Personenfähre TAMARA“. Die Freizeitgelände liegen in der Zuständigkeit von „mattiaqua – Eigenbetrieb für Quellen, Bäder, Freizeit“ der Landeshauptstadt Wiesbaden. Hunde sind auf der Rettbergsaue verboten! 1962 Schließung beider Strandbäder und Weiterführung als Freizeitgelände und Campingplatz 1978 Das Aufstellen von Wohnwagen wird erlaubt (bis dahin war nur Zelten möglich) 29.08.1982 Gründung des Vereins „Campingfreunde Rettbergsau e. V.“, der von nun an beim Betrieb der von der Schließung bedrohten Einrichtungen unterstützt. 1997 Bau einer Abwasserpumstation unter der Schiersteiner Brücke. 01.01.2008 Die Zuständigkeit für die Freizeiteinrichtungen geht vom Sportamt zum Eigenbetrieb mattiaqua über. 20.03.2012 Aufgrund des unklaren Status in Bezug auf das Naturschutzgebiet und den sich daraus ergebenden Haftungsfragen wird der Fußweg zur Schiersteiner Brücke gesperrt. 10.07.2012 Der Fußwege wird aus dem Naturschutzgebiet ausgegliedert und wieder geöffnet sowie die Grundstücksgrenze im Gelände Biebrich angepasst. 11.03.2013 Spatenstich zum Neubau der Schiersteiner Brücke und Schließung des Fußwegs über die Brücke. 2025 Der Fuß- und Radweg über die Schiersteiner Brücke wird wieder geöffnet.
Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz

Die Freizeitgelände

Historisches

Durch die Badefreude der Mainzer und Wiesbadener Bevölkerung wurden die Gemeinden Schierstein und Biebrich animiert, die Insel durch Strandbäder noch attraktiver zu gestalten. So wurde 1914 das Schiersteiner Strandbad und am 24.06.1921 das Biebricher Strandbad eröffnet. Das Schiersteiner Bad stand bis zu seiner Schließung 1961 stets der Bevölkerung zur Verfügung. Nach der Schließung wurde es zu einem Freizeitgelände mit Camping umgestaltet. 1969 wurden die alten Holzgebäude von 1913 entfernt und durch das im August 1970 eingeweihte Restaurations- und Funktionsgebäude ersetzt. Im Jahre 1964 wurde der Treppenabgang von der Schiersteiner Brücke der Bevölkerung übergeben. Die Entwicklung des Biebricher Bades gestaltete sich etwas anders, als die des benachbarten Bades. So wurde dieses im Jahr 1940 von der Wehrmacht beschlagnahmt und bis 1943 als Wehrmachtschwimmbad genutzt. In diesen und den folgenden Jahren versandete das Bad sehr stark. Erst 1953 erreichte es wieder einen bevölkerungsfreundlichen Charakter. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Freizeitgelände mit Zeltjugendherberge errichtet. In den 60er Jahren passte sich der Werdegang der beiden Bäder einander an.

Die jüngste Vergangenheit bis heute

Von Ende April bis Mitte September können die städtischen Freizeiteinrichtungen von der Öffentlichkeit für Tagesausflüge und Camping genutzt werden. Erreichbar sind die Einrichtungen Montag bis Freitag über den abgehängten Steg unter der Schiersteiner Brücke und Dienstag bis Freitag mit der „Personenfähre TAMARA“. Die Freizeitgelände liegen in der Zuständigkeit von mattiaqua – Eigenbetrieb für Quellen, Bäder, Freizeit“ der Landeshauptstadt Wiesbaden. Hunde sind auf der Rettbergsaue verboten! 1962 Schließung beider Strandbäder und Weiterführung als Freizeitgelände und Campingplatz 1978 Das Aufstellen von Wohnwagen wird erlaubt (bis dahin war nur Zelten möglich) 29.08.1982 Gründung des Vereins „Campingfreunde Rettbergsau e. V.“, der von nun an beim Betrieb der von der Schließung bedrohten Einrichtungen unterstützt. 1997 Bau einer Abwasserpumstation unter der Schiersteiner Brücke. 01.01.2008 Die Zuständigkeit für die Freizeiteinrichtungen geht vom Sportamt zum Eigenbetrieb mattiaqua über. 20.03.2012 Aufgrund des unklaren Status in Bezug auf das Naturschutzgebiet und den sich daraus ergebenden Haftungsfragen wird der Fußweg zur Schiersteiner Brücke gesperrt. 10.07.2012 Der Fußwege wird aus dem Naturschutzgebiet ausgegliedert und wieder geöffnet sowie die Grundstücksgrenze im Gelände Biebrich angepasst. 11.03.2013 Spatenstich zum Neubau der Schiersteiner Brücke und Schließung des Fußwegs über die Brücke. 2025 Der Fuß- und Radweg über die Schiersteiner Brücke wird wieder geöffnet.