Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz
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Die Rheininsel

Die Rettbergsaue ist eine Insel im Rheinstrom, zwischen den Städten Wiesbaden und Mainz gelegen. Der Rhein ändert auf dieser Strecke zwischen Wiesbaden und Bingen seine Hauptfließrichtung Süd nach Nord in Richtung NO nach SW und verbreitert sein Flussbett. Die Insel ist 3,5 km lang und an der breitesten Stelle 370 m breit.

Rückblick auf die jüngste Geschichte

der Rheininsel Rettbergsaue

Das Erscheinungsbild der heutigen Rettbergsaue entstand erst in jüngster Zeit. Ursprünglich waren es zwei Inseln, die durch einen Rheinarm voneinander getrennt waren . Durch Ausbaggerung des Rheinbettes für die Schifffahrt fielen große Kies - Sand - Schlick - Geröllmassen an, mit denen dieser Arm aufgefüllt wurde. So ist also das heutige Aussehen der Insel durch menschliche Schaffenskraft entstanden. Die Römerfunde auf der benachbarten Petersaue lassen die Vermutung aufkommen, dass auch alle anderen Rhein-Inseln vom Menschen bereits zur damaligen Zeit bewohnt waren. Wenn auch keine Zeugen auf die Römerzeit zurückführen, so kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Insel im Mittelalter bewohnt war. Dies ist an den Ruinenresten der beiden höchsten Erhebungen auf der Rettbergsaue sowohl auf der Schiersteiner, als auch auf der Biebricher Gemarkung zu erkennnen.

Geologie und Boden

Die Insel wurde im Holozän aus kiesig-sandigem Material gebildet. Die Böden sind im allgemeinen aus Hochflutlehm hervorgegangen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Kalkgehalt, ein großes Porenvolumen und eine günstige Hohlraumverteilung aus. Im südöstlichen Bereich wurde durch die Mainzer Stadtwerke bis in die 70er Jahre Schlamm abgelagert, der zum Großteil aus den Hochwasserablagerungen auf den rheinufernahen Straßen besteht. Die Ufer der Insel sind fast vollkommen mit Steinschüttungen befestigt. Die möglicherweise differierende Bodenreaktion dieses Gesteins wirkt sich allerdings nicht auf die Ufervegetation aus.
Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz

Die Rheininsel

Die Rettbergsaue ist eine Insel im Rheinstrom, zwischen den Städten Wiesbaden und Mainz gelegen. Der Rhein ändert auf dieser Strecke zwischen Wiesbaden und Bingen seine Hauptfließrichtung Süd nach Nord in Richtung NO nach SW und verbreitert sein Flussbett. Die Insel ist 3,5 km lang und an der breitesten Stelle 370 m breit.

Rückblick auf die jüngste Geschichte

der Rheininsel Rettbergsaue

Das Erscheinungsbild der heutigen Rettbergsaue entstand erst in jüngster Zeit. Ursprünglich waren es zwei Inseln, die durch einen Rheinarm voneinander getrennt waren . Durch Ausbaggerung des Rheinbettes für die Schifffahrt fielen große Kies - Sand - Schlick - Geröllmassen an, mit denen dieser Arm aufgefüllt wurde. So ist also das heutige Aussehen der Insel durch menschliche Schaffenskraft entstanden. Die Römerfunde auf der benachbarten Petersaue lassen die Vermutung aufkommen, dass auch alle anderen Rhein-Inseln vom Menschen bereits zur damaligen Zeit bewohnt waren. Wenn auch keine Zeugen auf die Römerzeit zurückführen, so kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Insel im Mittelalter bewohnt war. Dies ist an den Ruinenresten der beiden höchsten Erhebungen auf der Rettbergsaue sowohl auf der Schiersteiner, als auch auf der Biebricher Gemarkung zu erkennen.

Geologie und Boden

Die Insel wurde im Holozän aus kiesig-sandigem Material gebildet. Die Böden sind im allgemeinen aus Hochflutlehm hervorgegangen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Kalkgehalt, ein großes Porenvolumen und eine günstige Hohlraumverteilung aus. Im südöstlichen Bereich wurde durch die Mainzer Stadtwerke bis in die 70er Jahre Schlamm abgelagert, der zum Großteil aus den Hochwasserablagerungen auf den rheinufernahen Straßen besteht. Die Ufer der Insel sind fast vollkommen mit Steinschüttungen befestigt. Die möglicherweise differierende Bodenreaktion dieses Gesteins wirkt sich allerdings nicht auf die Ufervegetation aus.