Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz
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Naturschutzgebiet

Das FFH-Gebiet 5915-301 „Rettbergsaue

bei Wiesbaden“

Da Ende der 60er Jahre die Attraktivität der Rettbergsaue in der Freizeitgestaltung der Bevölkerung nachließ, wurde der Entwurf eines Groß-Freizeitgeländes auf der gesamten Insel vorgelegt. Nach dieser Vorlage sollten Versammlungsräume, Aussichtkaffee, Schwimmbad und Sportplätze, verteilt über die ganze Insel, entstehen. Dieser Plan verlief bald im Sande. Wahrscheinlich waren Kostengründe ausschlaggebend. Dies war u.a. Anlass für das Forstamt Chausseehaus zu beantragen, die Insel zum Naturschutzgebiet zu erklären. Das biologisch-ökologische Ende der Insel schien sich 1973 anzubahnen, als nämlich die Idee, ein Großkraftwerk auf der Insel zu errichten, urplötzlich in den Zeitungen Schlagzeilen nach sich zog. Doch ehe die konkrete Planung an die Öffentlichkeit gelangte, wurden die Pläne wieder in die Schubladen gesteckt. So blieb die Insel der seit Alters her betriebenen Landwirtschaft (Domäne besteht seit etwa 1900) und Forstwirtschaft erhalten. Auf Initiative des Hess. Forstamtes Chausseehaus, das die Ausweisung der Rettbergsaue bereits 1972 anregte, erfolgte die Unterschutzstellung im Jahre 1978. Im Jahre 1984 wurde dann schließlich die gesamte Rettbergsaue, mit Ausnahme der zwei Freizeitanlagen, unter Natur- schutz gestellt. Mittlerweile ist die landwirtschaftliche Nutzung eingestellt und die brachgefallenen Flächen durch Sukzession und eine Aufforstungs- maßnahme im Jahre 2000 im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn überwiegend bewaldet. Seit 2001 ist die Rettbergsaue als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ausgewiesen. Die Abgrenzung des FFH-Gebiets 5915-301 entspricht der Grenze des Naturschutzgebietes “Rettbergsaue bei Wiesbaden”, veröffentlicht im Staatsanzeiger 53/84, S. 2652.
Die Rettbergsau(e)
Die Rheininsel Rettbergsaue mitten im Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz

Naturschutzgebiet

Das FFH-Gebiet 5915-301

„Rettbergsaue bei Wiesbaden“

Da Ende der 60er Jahre die Attraktivität der Rettbergsaue in der Freizeitgestaltung der Bevölkerung nachließ, wurde der Entwurf eines Groß-Freizeitgeländes auf der gesamten Insel vorgelegt. Nach dieser Vorlage sollten Versammlungsräume, Aussichtkaffee, Schwimmbad und Sportplätze, verteilt über die ganze Insel, entstehen. Dieser Plan verlief bald im Sande. Wahrscheinlich waren Kostengründe ausschlaggebend. Dies war u.a. Anlass für das Forstamt Chausseehaus zu beantragen, die Insel zum Naturschutzgebiet zu erklären. Das biologisch-ökologische Ende der Insel schien sich 1973 anzubahnen, als nämlich die Idee, ein Großkraftwerk auf der Insel zu errichten, urplötzlich in den Zeitungen Schlagzeilen nach sich zog. Doch ehe die konkrete Planung an die Öffentlichkeit gelangte, wurden die Pläne wieder in die Schubladen gesteckt. So blieb die Insel der seit Alters her betriebenen Landwirtschaft (Domäne besteht seit etwa 1900) und Forstwirtschaft erhalten. Auf Initiative des Hess. Forstamtes Chausseehaus, das die Ausweisung der Rettbergsaue bereits 1972 anregte, erfolgte die Unterschutzstellung im Jahre 1978. Im Jahre 1984 wurde dann schließlich die gesamte Rettbergsaue, mit Ausnahme der zwei Freizeitanlagen, unter Naturschutz gestellt. Mittlerweile ist die landwirtschaftliche Nutzung eingestellt und die brachgefallenen Flächen durch Sukzession und eine Aufforstungsmaßnahme im Jahre 2000 im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme der Deutschen Bahn überwiegend bewaldet. Seit 2001 ist die Rettbergsaue als Flora-Fauna- Habitat-Gebiet ausgewiesen. Die Abgrenzung des FFH-Gebiets 5915-301 entspricht der Grenze des Naturschutzgebietes “Rettbergsaue bei Wiesbaden”, veröffentlicht im Staatsanzeiger 53/84, S. 2652.